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14. Potsdamer Ostermarsch Für eine Welt ohne Krieg, des Friedens und der Völkerverständigung

14. Potsdamer Ostermarsch
Für eine Welt ohne Krieg, des Friedens und der Völkerverständigung
am Samstag, d. 28. März 2015 in Potsdam
Auftaktkundgebung: 14.00 Uhr
Brandenburger Tor, Potsdam

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges herrscht in der Welt keineswegs Frieden:
Von der Ukraine über den „Islamischen Staat“, in vielen ehemaligen Kolonialgebieten Afrikas und vom Irak bis Afghanistan zerfällt zunehmend die staatliche Ordnung.
Schauen wir nach Deutschland – die Angst vor dem Terrorismus wird von streng konservativen bis rechtspopulistischen Kräften zur Angst vor dem Fremden, dem Ausländer, aufgebauscht – mit Sprüchen und Parolen, die Deutschland in genau jenen Abgrund führten, dessen Ende jetzt 70 Jahre her ist.

Die Naziherrschaft und der Zweite Weltkrieg mit der systematischen Vernichtung und Vertreibung von Mio. Juden, Sinti und Roma, Behinderter, Homosexueller, Kommunisten, Freimaurer, Zeugen Jehovas und politisch und religiös Andersdenkender forderte 65 Millionen Kriegstote, über die Hälfte davon Zivilisten.

Potsdam, von vielen immer wieder als „Stadt der Toleranz“ gepriesen, hatte mit Friedrich II., dem Großen, nicht nur einen Philosophen als König, sondern auch einen Kriegsherrn.

Kaiser Wilhelm II. manövrierte Deutschland in den Ersten Weltkrieg und damit in den Abgrund. Am 21. März 1933, dem so genannten „Tag von Potsdam“, übergab Reichspräsident Paul von Hindenburg in der Garnisonkirche die Macht symbolisch an Adolf Hitler.
Während der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 erging aus unserer Stadt der Befehl zum Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki durch US-Präsident Truman. Das Erbe von Sowjetarmee und NVA sowie die Bundeswehr prägen bis heute Potsdams Stadtbild.

Wir setzen mit unserem Ostermarsch ein Zeichen für ein neues Denken und Handeln, das aus der Spirale der Gewalt herausführt und ein friedliches Miteinander ermöglicht.
Schluss mit den Rüstungsexporten – Krieg darf endlich kein Mittel der Politik mehr sein!
Wir fordern gemeinsam:
• Rückzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen und ein grundgesetzlich veran-
kertes Verbot von auswärtigen Kriseneinsätzen der Bundeswehr
• konsequente Abschaffung aller Atom- und Massenvernichtungswaffen
• Bildung einer gesamteuropäischen Sicherheitsarchitektur sowie eine klare Absage an die

militärischen Aufrüstungsverpflichtungen in den EU-Verträgen

 

Redner/innen:
Jan Dahlgrün (Potsdamer Mahnwache),
Wolfgang Gehrcke (MdB, Die LINKE),
Dr. Hedwig Raskob (Friedensspirale e. V. Potsdam)

Dieser Aufruf wird unterstützt von:
Aktionsbündnis Potsdam gegen Hartz IV
Brandenburgischer Freidenker-Verband Potsdam
Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche
DKP Potsdam
Friedensspirale e. V. Potsdam
GBM e. V. Potsdam
Die LINKE Land Brandenburg
Die LINKE Potsdam
RotFuchs Förderverein e. V. Potsdam
Soziale Bewegung Land Brandenburg

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